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Satzung des Reit- und Fahrverein Twistringen e.V.

§1


Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

    1.    Der Verein führt den Namen "Reit- und Fahrverein Twistringen eV."

      Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Syke unter der Nr. 183 eingetragen.

    2.    Der Verein hat seinen Sitz in 27239 Twistringen.

         Der Verein wurde am 20.08.1971 errichtet.

    3.   Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

    4.   Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

    5.   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts  

      "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

§2


    Zweck des Vereins

     

      Zweck des Vereins ist die Ausbildung von Reiter, Fahrer und Pferd in allen Disziplinen.

      Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

      a)       die Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung aller Personen, insbesondere der Jugend im

        Rahmen der Jugendpflege durch Reiten, Fahren und Voltigieren,

      b)   ein breit gefächertes Angebot in allen Bereichen des Freizeit-, Breiten- und Leistungssports aller

           Disziplinen,

      c)      Hilfe und Unterstützung bei der mit dem Sport verbundenen Pferdehaltung als Maßnahme zur

          Förderung des Sports und Tierschutzes,

      d)     die Vertretung seiner Mitglieder gegenüber Behörden und Organisationen auf der Ebene der

          Gemeinde und im Kreisreiterverband,

      e)   die Förderung des Reitens und Fahrens in der freien Landschaft zur Erholung im Rahmen des Freizeit

          Breitensports und die Unterstützung aller Bemühungen zur Pflege der Landschaft und zur Verhütung

          von Schäden,

      f)     die Mitwirkung bei der Koordinierung aller Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur für

        Pferdesport und Pferdehaltung im Gemeindegebiet.

    2.    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

    3.       Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder

      erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

    4.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch  

          unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    5.    Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

 

§3


Erwerb der Mitgliedschaft

 

    1.    Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.

      Die Mitgliedschaft wird durch Beitrittserklärung und deren Annahme erworben. Die schriftliche

      Beitrittserklärung ist an den Vorstand des Vereins zu richten, bei Kindern und Jugendlichen bedarf sie der

      schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Personen, die bereits einem Reit- und Fahrverein

      angehören, müssen eine Erklärung über die Stammmitgliedschaft mit Sinne der LPO

      (Leistungsprüfungsordnung) hinzufügen.

      Änderungen in der Stammmitgliedschaft sind dem Verein unverzüglich mitzuteilen.

      Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung kann die Entscheidung der

      Mitgliederversammlung gefordert werden.

    2.       Personen, die den Verein uneigennützig bei der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben persönlich,  

         finanziell oder materiell zu unterstützen bereit sind, können vom Vorstand als fördernde Mitglieder

      aufgenommen werden.

    3.       Die Mitgliederversammlung kann verdienten Mitgliedern und anderen Persönlichkeiten, die den Reit- und

         Fahrsport und die Vereinsarbeit wesentlich gefördert haben, auf Antrag des Vorstandes die

      Ehrenmitgliedschaft verleihen. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind

      jedoch von der Beitragsleistung befreit.

    4.       Mit Erwerb der Mitgliedschaft unterwerfen sich die Mitglieder den Satzungen und Ordnungen der

         Kreisreiterverbände, der Regionalverbände, der Landesverbände und der FN (Deutsche Reiterliche

         Vereinigung).

    5.       Die Mitglieder sind hinsichtlich der ihnen anvertrauten Pferde verpflichtet, stets auch außerhalb von

      Turnieren die Grundsätze des Tierschutzes zu beachten, insbesondere

         a)   die Pferde ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und artgerecht

              unterzubringen,

      b)     den Pferden ausreichend Bewegung zu ermöglichen,

      c)     die Grundsätze artgerechter Pferdeausbildung zu wahren, d. h. ein Pferd nicht unreiterlich zu

          behandeln,

      z. B. zu quälen, zu misshandeln oder unzulänglich zu transportieren. Die Mitglieder unterwerfen sich der

      Leistungsprüfungsordnung (LPO), der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)

         einschließlich ihrer Rechtsordnung. Verstösse gegen die dort aufgeführten Verhaltensregeln gern. § 920

      LPO können gemäß § 921 LPO mit Verwarnungen, Geldbußen und/ oder Sperren für Reiter und/ oder

      Pferd geahndet werden.

§4
 

Beendigung der Mitgliedschaft

    Die Mitgliedschaft endet

      a)                 mit dem Tod des Mitglieds,

      b)                 durch freiwilligen Austritt,

      c)                 durch Streichung von der Mitgliederliste,

      d)                durch Ausschluss aus dem Verein.

 

    Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Er ist nur

    zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

    Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz

    zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist.

    Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

    Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, durch Beschluss der

    Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden.

    Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es

        a)   gegen die Satzung oder gegen satzungsgemäße Beschlüsse verstößt, das

          Vereinsinteresse schädigt oder ernsthaft gefährdet oder sich eines unsportlichen oder

          unkameradschaftlichen Verhaltens schuldig macht;

        b)    gegen § 3 Nr. 5c) verstößt.

    Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige

    schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

 

§5


Mitgliedsbeiträge

 

    Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von

    der Mitgliederversammlung bestimmt.

    Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

    Beiträge sind im voraus zu zahlen. Soweit die Mitgliederversammlung keine Entscheidung getroffen hat, wird die

    Zahlungsweise von Aufnahmegeldern und Umlagen durch den Vorstand bestimmt.

 

§6


Organe des Vereins

 

      a)            der Vorstand

      b)            die Mitgliederversammlung

 

§7


Der Vorstand

 

    Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus

        a)            dem 1. Vorsitzenden

        b)            dem 2. Vorsitzenden

        c)            dem Schriftführer

        d)           dem Kassenwart.

    Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich

    vertreten.

    Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

    Soweit infolge einer Auflage des Registergerichts oder einer anderen Behörde eine Satzungsänderung

    erforderlich ist, ist der Vorstand im Sinne des § 26 BGB befugt, diese Satzungsänderung zu beschließen.

 

§8


Amtsdauer des Vorstandes

 

    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an

    gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied

    (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

 

§9


Beschlussfassung des Vorstandes

 

    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom ersten Vorsitzenden oder

    vom zweiten Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine

    Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand

    ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der erste Vorsitzende oder der zweite

    Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen

    Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

    Die Vorstandssitzung leitet der erste Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der zweite Vorsitzende. Die

    Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

    Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle

    Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

    Der Vorstand beschließt auch über die Verwendung von gespendeten Geldern mit Ausnahme von

    zweckgebundenen Spenden.

§10


Mitgliederversammlung

 

    In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme.

 

    Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheit zuständig:

      a)       Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes,

      b)       Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages,

      c)       Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

      d)       Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins,

      e)       Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

§11


Einberufung der Mitgliederversammlung

 

    Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.

    Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter

    Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden

    Werktag. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem

    Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

 

§ 12


Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

    Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden,

    oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die

    Versammlung einen Leiter.

    Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen

    Protokollführer.

    Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden,

    wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

    Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung

    der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.

    Jede ordnungsgemäss einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen

    beschlussfähig.

    Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einer Mehrheit der abgegebenen gültigen

    Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher ausser Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des

    Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung

    des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.

    Für die Wahlen gilt Folgendes:

    Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine

    Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

    Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. das vom jeweiligen

    Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:

      Ort und Zeit der Versammlung,

      die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers,

      die Zahl der erschienenen Mitglieder,

      die Tagesordnung,

      die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.

      Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

 

§ 13


Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

 

    Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand

    schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der

    Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

    Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden,

    beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der

    abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

    Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern

    können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden

    sind.

 

§14


Außerordentliche Mitgliederversammlungen

 

    Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen

    werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller

    Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die

    außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die § 10, 11, 12 u. 13 entsprechend.

 

§ 15


Rechtsordnung

 

    1.    Verstöße gegen die LPO und die reiterliche Disziplin können durch Ordnungsmassnahmen geahndet

      werden.

      Eine Ordnungsmassnahme darf in der Regel nur verhängt werden, wenn der Verstoß schuldhaft

      (mindestens leicht fahrlässig) begangen worden ist; Ausnahmen sind Bestandteil der LPO.

    2.    Als Ordnungsmaßnahmen können verhängt werden:

                  - Verwarnungen

                 - Geldbußen

         - zeitlicher oder dauernder Ausschluss von Veranstaltungen bzw. aus dem Verein

         - zeitliche oder dauernde Verweisung von Veranstaltungen bzw. aus den Vereinsanlagen.

    3.    Die Befugnis, Ordnungsmaßnahmen zu verhängen, übt der Verein, der Landesverband oder die FN aus.

      Gegen die Anordnung der Ordnungsmaßnahme steht dem Beschuldigten das Recht der Beschwerde zu.

    4.    Alle näheren Einzelheiten zur Art der Verstöße, zu den Ordnungsmaßnahmen und zum Verfahren werden

      in der LPO - Teil C, Rechtsordnung - geregelt.

 

§ 16


Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

 

    1.    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 12 festgelegten

       Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind

      der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

      Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen

      Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

      Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an

      die Stadt Twistringen, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung der in § 2 Abs. 2 dieser

      Satzung genannten Aufgaben zu verwenden hat.

      Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 21. März 2005 errichtet.

      Twistringen, den .....................................

 

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